Sitzung im Fachbacher Gemeindezentrum – Heimatorden für Klaus Klein und Katja Patzig

Fachbach. Am „heißen Sitzungssamstag“ stand auch die Sitzung des Fachbacher Carnevals Vereins im Dorfgemeinschaftshaus an. Trotz paralleler Sitzungen in Bad Ems und Arzbach war die Sporthalle des Dorfgemeinschaftshauses gut gefüllt und die Sitzungspräsidenten Sonja Tappertz und Eberhard Morsch konnten durch ein fulminantes Programm führen.
Traditionell machte der FCV-Nachwuchs „die Hühner“ den Auftakt im Raubkatzen-Outfit entführten sie zu Klängen aus „Der König der Löwen“ in den Dschungel. Es folgten das Bassenheimer Solo-Mariechen Büttenredner Armin und die Lahngarde sowie die Kentucky Fried Ladies aus dem benachbarten Nievern. Den zahlenmäßig größten Auftritt des Abends dürfte die Schlossgarde Mons Tabor geliefert haben, die auch im benachbarten Bad Ems Sitzungsgast waren. Übrigens ließ es sich auch das Bad Emser Prinzenpaar trotz eigener Sitzung nicht nehmen beim befreundeten FCV auf ein kurzes „Helau!“ vorbeizuschauen. Ebenfalls auf eine Stippvisite kamen die Roten Husaren aus Bad Ems. Beeindruckenden Showtanz zeigten der Horchheimer HCV, deutlich bis über den Basketballkorb der Halle reichten die Pyramiden und der Flug einer Aktiven. Die Tanzgruppe Urban 5 aus Frücht sorgte wohl vor allem beim männlichen Publikum für Hitzewallungen, tollen Showtanz und Seeräuber-Atmosphäre bot auch die Formation Hot Chocolate .
Josef Hilken gab als Feuerwehrmann den Sicherheitsbeauftragten für die Halle, und der Damen-Elferrat versicherte glaubhaft, dass keiner der Damen „irgendwas zum Anziehen“ habe. Den leicht bekleideten Ladies vom Elferrat folgten die Superhelden, die Rupdi-Dancer der Freiwilligen Feuerwehr Kemmenau. Anschließend gab sich das Lahnsteiner Prinzenpaar die Ehre, Lahno-Rhenania Silke und Prinz Michael hatten ja auch bereits beim Rathaus-Sturm in Fachbach Schützenhilfe geleistet.
Die Nieverner Lahnochsen setzten anschließend traditionsgemäß Standards in Artistik und Showtanz – an dieser Stelle müsste die Kapelle eigentlich einen Tusch einspielen. In welche Richtung diese Standrads definiert werden, interessiert die Kulttruppe und das Publikum allerdings herzlich wenig. Und damit war das facettenreiche Programm immer noch nicht zu Ende. Josef und Christoph und die Palettis vervollständigten das Programm – die Feier allerdings ging an der Theke und in der Sektbar noch bis in die Morgenstunden weiter.