„Große Radweglösung“ kommt aus Fachbach

Rund um den BeachClub, auf die Silberau bis zur Wiesbach

Fachbach/Bad Ems. Auf dem Lahntal Rad- und Wanderweg wird es vor allem bei gutem Wetter und am Wochenende mitunter eng. schmal. Im Begegnungsverkehr von Radfahrern unter sich aber auch im Miteinander von Fußgängern und Radlern wird es schon manches Mal recht knapp.

„Da kommt es schon zu gefährlichen Situationen“, weiß Fachbachs Ortsbürgermeister Dieter Görg. „Auch im Bereich des Beachclubs am Campingplatz in Fachbach kommt es trotz bremsender Barrieren oft zu Beinaheunfällen mit querenden Gästen auf dem Weg zur Lahn und Radfahrern die leider oft zu schnell unterwegs sind“, ergänzt Görg. Diese Situationen und die nicht abreißende Diskussion um die unzureichende Streckenführung des Radweges durch die Nachbarstadt Bad Ems hat Görg auf eine Idee gebracht, die nicht nur die Situation entschärfen, sondern auch gleich zwei Probleme der Kur- und Kreisstadt Bad Ems mit lösen könnte.

„Ein durchgehender Radweg von Fachbach bis nach Bad Ems in die Wiesbach wäre ein echter Gewinn für alle Seiten“, ist Görg überzeugt. Der Plan: den Radweg umzuleiten. Und zwar zunächst (von Lahnstein kommend) um den Campingplatz in Fachbach herum, statt zwischen Campern und Lahn entlang und dann über einen Holzsteg auf die Insel Silberau in Bad Ems. Von dort könnte der Weg über den bisherigen Stein-Lehrpfad, unter der Remy-Brücke durch und auf die Carl-Heyer-Promenade bis schließlich bis in die Wiesbach führen.

Dabei ist die Strecke an der Lahngemeinde im Vergleich zu anderen Stellen gar nicht so eng, jedoch führt der Radweg quasi mitten durch das Campingplatz-Gelände, der Weg trennt die Liegewiese vom Lahnufer. Vor allem mit spielenden Kindern beim Queren des Weges kommt es des Öfteren zu brenzligen Situationen. Zwar ist der Bereich des Campingplatzes durch Barrieren sichtbar gemacht, aber absteigen und schieben müssen die Radler nicht.

Der Holzsteg zur Silberau könnte nach Görgs Vorstellungen ähnlich dem Miellener Steg sein, nur breiter. Das Umleiten des Radweges auf die Insel Silberau hätte einen weiteren immensen Vorteil: „Am Wochenende gibt es auf der Insel jede Menge Parkplätze. Besucher des Beachclubs könnten bequem dort parken und zu Fuß über den Steg zum Beach spazieren“, erklärt Görg – damit wäre auch das Park- und Verkehrsproblem am Campingplatz entschärft.

In Bad Ems wird die verständliche Radwegeführung ja seit langem bemängelt bzw. gefordert. Der Lahntal Rad- und Wanderweg endet zunächst in Höhe der Feuerwache in der Jahnstraße. Eine Strecke durch Bad Ems erschließt sich eher schwierig, schon an der Remy-Spange ist die Streckenführung verwirrend, zwischen Therme und katholischer Kirche verlieren die meisten radler die Spur komplett und landen oft im Kurpark.

Aber auch die Sanierung der (bislang für Radler gesperrten) Carl-Heyer-Promenade steht seit Jahren auf der To-do-Liste der Stadt. Görg und Ackermann stellen sich vor, den vorhandenen Spazierweg entlang des Schleusengrabens auf der Insel Silberau zu nutzen, den Weg unter der Remybrücke durchzuführen und dann den Schleusengraben über eine weitere Brücke (wie früher zu Zeiten der alten Remybrücke, die Widerlager sind noch vorhanden) zu queren, um auf die Carl-Heyer-Promenade zu gelangen. Die Promenade könnte dann, ähnlich wie beim Bau des Radweges zwischen Braubach und Osterspai, oder dem Lahntal Rad- und Wanderweg bei Laurenburg „ausgekragt“, also überhängend verbreitert werden. Das wiederum hätte in Bad Ems den Vorteil, dass auch endlich wieder attraktive Bootsanlegestellen entstehen könnten.

Weil ein solches Radwegekonzept für den Tourismus der Region von großer Bedeutung wäre, hält Görg eine hohe Förderung durch Land und Bund für möglich. Auch müsste abgeklopft werden, ob der Bund, als Unterhaltungspflichtiger für die Lahn und damit auch die Uferbefestigung, mit in die Finanzierung genommen werden kann.

Nun gilt es zunächst alle Beteiligten mit ins Boot zu nehmen und die Möglichkeiten abzuklopfen. Erste Gespräche dazu gibt es in diesen Tagen.

Neue Streckenführung für Lahntal Rad- und Wanderweg am BeachClub vorbei, auf die Silberau bis zur Wiesbach

Fachbach/Bad Ems. Auf dem Lahntal Rad- und Wanderweg wird es vor allem bei gutem Wetter und am Wochenende mitunter eng. schmal. Im Begegnungsverkehr von Radfahrern unter sich aber auch im Miteinander von Fußgängern und Radlern wird es schon manches Mal recht knapp. „Da kommt es schon zu gefährlichen Situationen“, weiß Fachbachs Ortsbürgermeister Dieter Görg. „Auch im Bereich des Beachclubs am Campingplatz in Fachbach kommt es trotz bremsender Barrieren oft zu Beinaheunfällen mit querenden Gästen auf dem Weg zur Lahn und Radfahrern die leider oft zu schnell unterwegs sind“, ergänzt Görg. Diese Situationen und die nicht abreißende Diskussion um die unzureichende Streckenführung des Radweges durch die Nachbarstadt Bad Ems hat Görg auf eine Idee gebracht, die nicht nur die Situation entschärfen, sondern auch gleich zwei Probleme der Kur- und Kreisstadt Bad Ems mit lösen könnte.

„Ein durchgehender Radweg von Fachbach bis nach Bad Ems in die Wiesbach wäre ein echter Gewinn für alle Seiten“, ist Görg überzeugt. Der Plan: den Radweg umzuleiten. Und zwar zunächst (von Lahnstein kommend) um den Campingplatz in Fachbach herum, statt zwischen Campern und Lahn entlang und dann über einen Holzsteg auf die Insel Silberau in Bad Ems. Von dort könnte der Weg über den bisherigen Stein-Lehrpfad, unter der Remy-Brücke durch und auf die Carl-Heyer-Promenade bis schließlich bis in die Wiesbach führen.

Dabei ist die Strecke an der Lahngemeinde im Vergleich zu anderen Stellen gar nicht so eng, jedoch führt der Radweg quasi mitten durch das Campingplatz-Gelände, der Weg trennt die Liegewiese vom Lahnufer. Vor allem mit spielenden Kindern beim Queren des Weges kommt es des Öfteren zu brenzligen Situationen. Zwar ist der Bereich des Campingplatzes durch Barrieren sichtbar gemacht, aber absteigen und schieben müssen die Radler nicht.

Der Holzsteg zur Silberau könnte nach Görgs Vorstellungen ähnlich dem Miellener Steg sein, nur breiter. Das Umleiten des Radweges auf die Insel Silberau hätte einen weiteren immensen Vorteil: „Am Wochenende gibt es auf der Insel jede Menge Parkplätze. Besucher des Beachclubs könnten bequem dort parken und zu Fuß über den Steg zum Beach spazieren“, erklärt Görg – damit wäre auch das Park- und Verkehrsproblem am Campingplatz entschärft.

In Bad Ems wird die verständliche Radwegeführung ja seit langem bemängelt bzw. gefordert. Der Lahntal Rad- und Wanderweg endet zunächst in Höhe der Feuerwache in der Jahnstraße. Eine Strecke durch Bad Ems erschließt sich eher schwierig, schon an der Remy-Spange ist die Streckenführung verwirrend, zwischen Therme und katholischer Kirche verlieren die meisten radler die Spur komplett und landen oft im Kurpark.

Aber auch die Sanierung der (bislang für Radler gesperrten) Carl-Heyer-Promenade steht seit Jahren auf der To-do-Liste der Stadt. Görg und Ackermann stellen sich vor, den vorhandenen Spazierweg entlang des Schleusengrabens auf der Insel Silberau zu nutzen, den Weg unter der Remybrücke durchzuführen und dann den Schleusengraben über eine weitere Brücke (wie früher zu Zeiten der alten Remybrücke, die Widerlager sind noch vorhanden) zu queren, um auf die Carl-Heyer-Promenade zu gelangen. Die Promenade könnte dann, ähnlich wie beim Bau des Radweges zwischen Braubach und Osterspai, oder dem Lahntal Rad- und Wanderweg bei Laurenburg „ausgekragt“, also überhängend verbreitert werden. Das wiederum hätte in Bad Ems den Vorteil, dass auch endlich wieder attraktive Bootsanlegestellen entstehen könnten.

Weil ein solches Radwegekonzept für den Tourismus der Region von großer Bedeutung wäre, hält Görg eine hohe Förderung durch Land und Bund für möglich. Auch müsste abgeklopft werden, ob der Bund, als Unterhaltungspflichtiger für die Lahn und damit auch die Uferbefestigung, mit in die Finanzierung genommen werden kann.

Nun gilt es zunächst alle Beteiligten mit ins Boot zu nehmen und die Möglichkeiten abzuklopfen. Erste Gespräche dazu gibt es in diesen Tagen.